Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz

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Veranstaltungen

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„Briefe digital^3. Kaiser Wilhelm I., Kaiserin Augusta und ihre Zeit“

Im 19. Jahrhundert waren Briefe ein zentrales Kommunikationsmittel. Sie zeugen von einem vielfältigen Spektrum an Themen: von Diskussionen über die große Politik bis hin zum Alltag und dem persönlichen Befinden. Über das Trierer Briefportal“ werden zentrale Briefwechsel für die Geschichte von Reichsgründung und Kaiserreich aus den Beständen des Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz sowie weiteren Archiven und Editionen in drei Online-Datenbanken der Forschung und Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Christian Jansen, Susanne Bauer, Tobias Hirschmüller und Jan Markert stellen die von ihnen bearbeiteten und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten digitalen Briefportale und eine Edition zur Herrschaftszeit Wilhelms I. (1797–1888) und dessen Ehefrau Augusta (1811–1890) vor. Kurzvorträge beleuchten neben dem einzigartigen Quellenwert der Korrespondenzen auch die Herausforderungen und Möglichkeiten wissenschaftlichen Arbeitens im digitalen Zeitalter. Bei einem anschließenden Empfang werden Briefe und Objekte aus den Nachlässen des Kaiserpaares im Original gezeigt.

 

Wann: 15. Juni 2026, 18:00 Uhr

 

Veranstaltungsort: Direktorenvilla, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz

 

Online-Datenbanken

  • „Demokratisch-liberales Briefnetzwerk ca. 1848 bis 1890“

  • „Das Briefverzeichnis der Kaiserin Augusta (1811–1890)“

  • „Eine neue Perspektive auf die deutsche Nationalstaatsgründung: Das preußische Königspaar Wilhelm I. und Augusta zwischen Neuer Ära und Reichsgründung (1857–1871). Eine digitale Edition“

 

Kurzvorträge

  • „Das Trierer Briefportal: Entstehung und Intentionen“ (Christian Jansen)

  • „Die Briefkommunikation der Kaiserin Augusta: eine Bestandsaufnahme“ (Susanne Bauer)

  • „Wilhelm I. und Augusta: Geschichte einer einzigartigen Korrespondenz“ (Jan Markert)

  • „Einfach die KI mit Wilhelm I. und Augusta trainieren? Aktuelle Möglichkeiten und Grenzen von Transkriptionsprogrammen für die Geschichtswissenschaft“ (Tobias Hirschmüller)

Während der Veranstaltung wird fotografiert. Die Aufnahmen werden zur internen Dokumentation sowie für die Informations- und Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz wie zur Veröffentlichung ausgewählter Fotos auf den Webseiten der Stiftung und in Printmedien genutzt. Sollten Sie mit der entsprechenden Abbildung Ihrer Person innerhalb einer Personengruppe bzw. als Teil der Veranstaltung nicht einverstanden sein, wenden Sie sich bitte direkt an den Veranstalter oder die Fotografin.